Rechtes Regensburg - alles was Recht ist, gell!

Domtauben verunglimpfen
Horst Wessel




Sie haben ein Lied gewählt, dass in seiner Tradition, Volksnähe und enger Verbundenheit zu Bayern, seiner melodischen Kraft, Geradlinigkeit und Ehrlichkeit der Aussage zu der stolzen, traditionsreichen und volksverbundenen Partei CSU passt.

Man kann es weder mit dem Umfeld, noch mit dem Klima in dieser Stadt entschuldigen, dass der Vortrag dieses - gerade in CSU und Junger Union außerordentlich beliebten - Freiheits-, Volks- und Jagdliedes in einem Desaster endete, mit dem die Domtauben das Image unserer Stadt nachhaltig beschädigt haben.

Dass der Wildschütz Jennerwein von ihnen grob entstellt wurde, ja gar dem Horst-Wessel-Lied geähnelt haben soll, macht uns betroffen. Tief betroffen. Erst applaudierende und johlende Zuhörer mussten die beiden Sänger auf diesen - durch nichts zu entschuldigenden - Lapsus aufmerksam machen.

Melodie und Text waren den Domtauben bis zu jenem schicksalhaften Tag an heiliger Stätte ebenso wenig bekannt, wie dem von ihnen hochgeschätzten Stadtrat Christian Schlegl.

Ungeachtet dessen besteht als Folge des Waterloos von St. Peter dringender Klärungsbedarf. Es wird einen Reinigungsprozess geben müssen. "Wir werden unsere Verfehlungen ohne Ansehen der Person schonungslos aufklären, dann werden wir gemeinsam eine Entscheidung treffen und diese auch umsetzen.", so Hans S. von den Domtauben

"Ansporn und zugleich Aufgabe wird sein, in erbitterter Geschlossenheit, mit einem Chor der Anständigen zu einem stimmlichen Leuchtturm in dieser Stadt zu werden und mit klaren, eindeutigen und ehrlichen Gesängen das leichtfertig verspielte Vertrauen der Regensburgerinnen und Regensburger zurück zu gewinnen," versprach Hans S. weiter.

Die Domtauben fliegen auch im Weltnetz

Unser Außenreporter Willy W. war vor Ort und hat den Text mitgeschrieben:

1. Die Rute prall
Da traf einstmals geschlossen!
sich die JU
zum Nazi-Porno-Kick
|: Und unterm Hakenkreuz
da ham sie abgeschossen,
Dann kehrten sie
zum Führer Hans zurück:|

2. Der Fürst der hat
den allerdicksten Zipfel,
Der schmerzt den Schlegl
Christian manchmal sehr!
|: Er geht zum Schadinger
Dem weisen Mann am Gipfel
Und der mahnt an:
Die Kastration muss her

3. Und so stößt Hans
den Fürsten in die Scheiße
In der er sich
einst selber gern aufhielt.
|: Der nun ans Kreuz geschlagne Fürst
gilt als Geschmeiße.
Weil er dem Hans nicht
brav de Stange hielt.

4. Die CSU!
beschwingt und ausgelassen!
Nun ohne Fürst
zum Wahlkampf steht bereit
|:Und fragt sich der betrübt,
warum ihn alle hassen,
Weil Hansi keine Nazis
braucht - zur Zeit >



 
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